A) Heckelches Hellijehüsje
Dat Heckelches Hellijehüsje - steht zwar in Bergheim, hat aber einen Bezug zu Mondorf und heißt eigentlich
Immakulata Kapelle.
Es ist am 31.05.2007 als Baudenkmal unter der Denkmalnummer A- 210 in die Denkmalliste der Stadt Troisdorf eingetragen worden.
Gestiftet wurde es von dem Mondorfer Everhard Pohl. Es ist so zu finden: Auf der Straße nach
Eschmar auf Höhe der Tankstelle links abbiegen zur Kiesgrube. Kurz vor der Einfahrt,
auf Höhe einer Hundeschule rechts abbiegen auf einen Feldweg. Von dort noch etwa 100m.
Der Stifter des Heiligenhäuschens, Everhard Pohl, Gründer der Eitorfer Zeitung, starb am 19. Oktober 1914 in Eitorf.
B) Antonius - ja, eigentlich Rheidt .....
Treffpunkt vieler - insbesondere Rentner - bei schönem Wetter. Die Aufnahmen sind von etwa 2005. Kurz danach zerstört. Ich vermute aber, es ist repariert worden. Ich war lange nicht mehr da.
C) Heuser oder auch Klöfer Heiligenhäuschen in der Langgasse. Etwa aus 1885-1900
Langgasse / gegenüber der Gärtnerei Salz.
Das Heiligenhäuschen wurde erbaut von einem Herrn Kitz, nachdem dieser eine lebensgefährliche Blattern Erkrankung überstanden hatte.
Er errichtete das Marienhaus als Dank für seine Genesung.
Das Heiligenhäuschen wurde vermutlich von der Firma Heuser erbaut, daher auch der im Volksmund viel bekanntere Name Heusers Hiligehüsje.
Das Heiligenhäuschen wurde beim Neubau des Mehrfamilien-hauses um ca. 5 m versetzt.
Um die Pflege und Gestaltung kümmert sich seit vielen Jahren die Familie Salz.
Für diesen Text Dank an Beate Eisenberg.
D) Scholl Heiligenhäuschen in der Unterdorfstraße
Scholls Heiligenhäuschen 1902 Unterdorfstraße.
Das Heiligenhäuschen stand ursprünglich außerhalb
des damaligen Dorfes in der Verlängerung vom Johhannes Hof zum Thelen Kreuz (auf dem Knippchen).
Die Pflege und Aufsicht war so weit außerhalb aber zu umständlich und so wurde es an die heutige Stelle versetzt.
Das Häuschen wurde von der Firma Heuser erbaut im Auftrag von Peter Scholl, Junggeselle, Schiffer und Fährmeister aus Mondorf.
Die Madonna im zweistufigen Innenraum des Heiligenhääschens beinhaltet eine Madonna, die im Auftrag der Nachbarschaft Unterdorfstraße
von Pfarrer Breuer aus Kevelaer mitgebracht wurde.
Auf der Rückseite des Heiligenhäuschens steht auf einer dunklen Marmorplatte:
"Oh Maria, ohne Sünden empfangen,
Bitte für uns, die wir unsere Zuflucht zu dir nehmen."
Das Häuschen wird von der Familie Scholl und der Nachbarschaft gepflegt.
Beim Neubau des benachbarten Mehrfamilienhauses wurde das Häuschens beschädigt und wiederhergestellt.
Für diesen Text Dank an Beate Eisenberg.
E) Koch Heiligenhäuschen in der Unterdorfstraße
Kochs Heiligenhäuschen 1923 evtl. auch älter.
Unterdorfstraße
Seit 1923 wurde der Bildstock von den Eheleuten Anna und Josef Koch unterhalten und gepflegt. Noch bis in die 1950ger Jahre stand neben den Heiligenhäuschen eine
Brunnenpumpe, die die Nachbarschaft mit frischem Wasser versorgte. 1964 wurde die Pumpe abgebaut.
In früheren Zeiten, wenn jemand im Dorf gestorben war, ging eine Gruppe der zuständigen Nachbarschaft die Fußfälle beten. Das heißt,
man zog von Station zu Station und betete den Rosenkranz. Auch an Koch Bildstock wurde dann haltgemacht. Ein frommer Brauch, der nach dem letzten krieg abhanden gekommen ist.
Für diesen Text Dank an Beate Eisenberg.
F) Nöbel Heiligenhäuschen in der Bergheimerstraße.
Der Text auf Deutsch:
"Nachdem durch Gottes Fügung die Zeiten der gottlosen und hochmütigen Machthaber beendet waren und der Zweite Weltkrieg zu Ende gegangen war,
unser Dorf vom Krieg fast unversehrt geblieben war, die Sieger jedoch unser beklagenswertes Vaterland verließen und ausplünderten,
im Jahre des Herrn 1946, unter der glorreichen Regierung Papst Pius' XII., als Josef Kardinal Frings Erzbischof von Köln und Franz Breuer Pfarrer von Mondorf war,
errichtete Jacobus Nöbel, Landwirt und Kaufmann in Mondorf, dieses Heiligtum zu Ehren der seligen Jungfrau Maria und zum Andenken an seinen Sohn Gottfired, Doktor der Medizin,
der im Krieg gefallen war, nachdem ein anderes, nahegelegenes Heiligtum durch die Verbreiterung der Straße nicht mehr geeignet gewesen war."
Dieses Heiligenhäuschen steht als Nachkriegsneubau von Jacob Nöbel an der Ecke Rosenthalstr.-Bergheimerstr.
Sein Vorgänger stand einige Meter weiter in Richtung Bergheim und musste der Straßenverbreiterung weichen.
Rechts ist diese Urform zu sehen.
D) Lux Heiligenhäuschen am Rheinufer bei der Werft.
Lux Heiligenhäuschen (vermutlich 1970/80)
Nördlich der Ecke Rheinallee / Hummerich.
Das Heiligenhäuschen wurde erbaut von Hermann Odenthal, auch genannt Manni oder et lange Hemp.
Hermann Odenthal konnte sehr schlecht sehen und war sehr groß. Er hatte das Grundstück neben dem Wohnhaus der Firma Lux als Ackergrundstück gepachtet.
Beim Einpflanzen geschah es auch schon mal aufgrund seiner schlechten Augen, dass er die Pflanzen verkehrt herum in die Erde steckte.
Nach vielen Bedenken aufgrund der Angst vor einem endgültigen erblinden, entschloss er sich zu einer Augenoperation.
Diese ist gut verlaufen und aus Dankbarkeit hat er dann das kleine Heiligenhäuschen selbst erbaut und es weihen lassen. Leider stand es mitten auf seinem Feld.
Nach seinem Tod hat die Familie Lux es dann versetzten lassen, mit einem Gitter versehen und an seinem heutigen Ort untergebracht.
Gepflegt wird es von Familie Lux.
rauch, der nach dem letzten krieg abhanden gekommen ist.
Für diesen Text Dank an Beate Eisenberg.

































