Gasthaus Schlimgen
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um 1900

Ein Schafgans Photo aus den 1890ern vom Gründer der Brauerei: Johann Schlimgen (23.9.1823 - 2.8.1905). Rückseitig beschrieben: "Zur freundlichen Erinnerung an Deinen Großvater, Mondorf, 6.3.04".
Darunter vermutlich seine Schwiegertochter Maria Theresia Schlimgen, gen. Immendorf, (28.4.1851 - 8.3.1908) und sein Sohn Johann Martin (25.3.1851 - 15.11.1921). Die beiden hatten am 22.11.1877 in Uckendorf geheiratet.

Joahnn Schlimgen



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1910

     

Die Schankerlaubniserweiterung auf Gartenbetrieb des Gasthauses vom 25. Mai 1910 ausgestellt in Siegburg.
Steuer: 5 Mark, die Notiz auf der Rückseite besagt : "Auf Grund der Bestimmungen des neuen Stempelsteuergesetzes vom 30. Juni 1909 mit 195 M nachversteuert. Siegburg den 7. September 1910, der Landrat (Schmitz)"
Ganz schön saftig: 200 Mark! Zur Erinnerung: ein Dachstuhl eines normalen Hauses kostete zu der Zeit etwa 300 Mark.
Dank an Michaela vom Schlimgen.

[Schlimgen 1910]
[Schlimgen 1910]

Der Text lautet:
Wieder vorzulegen behufs endgültiger Versteuerung binnen 2 Wochen nach dem Tage der Rechtskraft der Zuschrift über das Ergebnis der Veranlagung zur Gewerbesteuer oder der auf das eingelegte Rechtsmittel ergangenen Entscheidung oder, wenn eine Veranlagung nicht stattgefunden hat, binnen Jahresfrist.

Genehmigungsurkunde

Dem Johann Schlimgen zu Mondorf wird hierdurch auf Grund des §33 der Gewerbeordnung für das Deutsche Reich (RGBl. 1900 Seite 871) und der Ziffer 48 der Ausführungsanweisung zur Gewerbeordnung vom 1. Mai 1904 die Genehmigung zur Ausdehnung des Gast- & Schankwirtschaftsbetriebes auf eine im Jahre 1906 erbaute Gartenhalle in dem Wohnhause Kirchstraße Nr. 116 der Gemeinde Mondorf und zwar ausschließlich in den bei Nachsuchung der Erlaubnis näher bezeichneten Räumlichkeiten, welche aus den dieser Genehmigungsurkunde beigehefteten Zeichnungen und Beschreibungen näher zu ersehen sind, unter Beachtung der polizeilichen Vorschriften erteilt.
Diese Genehmigung ist nur für die bezeichnete Person und das angegebene Lokal gültig und erlischt daher, wenn der Geschäftsbetrieb auf einen anderen übergeht, von dem Inhaber der Genehmigung in ein anderes Lokal verlegt wird, oder mit den Räumen oder dere Einrichtung wesentliche Veränderungen vorgenommen werden.
Der Inhaber hat sich den bereits ergangenen oder noch ergehenden, sein Gewerbe betreffenden polizeilichen Bestimmungen und Vorschriften zu unterwerfen. Nichtbeachtung oder Übertretung derselben zieht Bestrafung nach sich, und wird insbesondere eine Abweichung von den in dieser Genehmigung festgesetzten Bedingungen mit Geldbuße bis zu 300 Mark und im Unvermögensfalle mit Haft bis zu 6 Wochen bestraft werden (147 der Gewerbeordnung).
Der Platz vor dem Hause bzw. dem Haupteingange oder falls mehrere vorhanden, vor den Haupteingängen der Wirtschaft ist durch Anbringung einer Laterne über der Außenseite der Haustür zu erleuchten und zwar von dem Beginne der Dunkelheit bis zur Polizeistunde bzw. bis zur Beendigung des Verkehrs von Gästen nach und von der Wirtschaft.
Für eine dauernd gute, möglichst fließende Spülung der Schankgefäße ist Sorge zu tragen.




April 1944

     

Die Hochzeit von Thea und Paul Schlimgen. Die Aufnahme entstand hinten rechts im Innenhof. Die Tür existiert heute noch genau so.
Dank an Michaela vom Schlimgen für's Photo und an Herrn Arnold Grell für's Datum.

[Schlimgen Hochzeit]
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